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Major Update Patch #6
Wir haben soeben ein neues Patch released, welches eine bedeutende neue Funktionalität integriert - "Software Simulation"
Ab jetzt ist es möglich mit nur wenigen Mausklicks komplette Software Simulationen durchzuführen und so seine Anwender aktiv in die Lehrinhalte zu integrieren. Das Update lässt sich wie immer über die Auto-Update Funktion laden.
Weitere Informationen zum Patch gibt es bei den Release-Notes und einer extra eingerichteten Unterseite für die Funktionalität "Software Simulation".
"White licence" seit Patch 5
Mit Patch 5 haben wir eine neue Funktionalität in LECTURNITY integriert. Es ist jetzt möglich den Flash-Export mit einer „White licence“ zu versehen. Das bedeutet, dass man das LECTURNITY Webplayer-Logo ausblenden kann und somit ein Hinweis auf die verwendete Software entfällt. Die Einstellung dafür kann man im Profil Manager für den Flash Export einstellen.
Patch 5 lässt sich entweder über die Auto-Update Funktion laden oder hier manuell.
LECTURNITY jetzt mit Youtube HD Upload
Gleich eine Neuerung zum Jahresbeginn: LECTURNITY verfügt nun über einen Youtube HD-Upload! Das besondere:
Die neuen Funktionalitäten lassen sich für bestehende Versionen einfach über die Auto-Update Funktion oder über das aufspielen eines Patches kostenlos integrieren. Speziell hierfür wurde auch der Veröffentlichungsprozess verbessert, so dass man jetzt noch schneller und einfacher sein gewünschtes Exportformat erstellen kann.
Die Release Notes hierzu kann man hier nachlesen:
http://www.lecturnity.de/de/lecturnity/funktionalitaeten/release-notes/version-40/
Patch ist hier ladbar
http://www.lecturnity.de/de/downloads/updates/
PowerPoint zu groß? Einfaches reduzieren der Dateigröße!
Als E-Learning Anwender arbeiten wir häufig mit PowerPoint-Folien - ob für Präsentationen, interne Kommunikationen, Content-Erstellung, etc. Ich denke, jeder stimmt mir zu, dass man sich mit ansteigender Dateigröße 2mal überlegt weitere Folien anzulegen oder weitere Grafiken zu platzieren.
Es gibt einfache Gründe für zu große Dateien und diese wollen wir hier betrachten und die Dateigröße optimieren.
Schnellspeicherung deaktivieren
Das Problem: Sie arbeiten stundenlang an Ihrer Präsentation. Dabei wird die Datei unverhältnismäßig groß. Das überproportionale "Wachstum" kann sogar zu Beschädigungen der Datei führen.
Die Ursache für dieses Verhalten liegt meist an der aktivierten Schnellspeicherung. Dabei wird die Datei nicht vollständig neu gespeichert, sondern es werden nur die seit dem letzten Speichern vorgenommenen Änderungen an die Datei angehängt.
Schalten Sie einfach (zumindest für einen Speichervorgang) die Schnellspeicherung aus:
Über das Optionen Menu (Extras => Optionen) kann man in dem Reiter „Speichern“ das Häkchen bei „Schnellspeicherung zulassen“ entfernen. Jetzt die Datei erneut speichern und sofort reduziert sich die Dateigröße.
Übergroße Bilder
In der Regel brauchen Bilder nicht größer als 1024x768 Pixel zu sein. Sind Ihre Bilder größer, so werden auch Ihre PowerPoint-Dateien größer als sie sein müssten.
Seit PowerPoint 2002 kann man Bilder komprimieren und nicht benötigte Daten entfernen:
- Rechte Maustaste über Bild/Grafik und dann „Grafik formatieren“ auswählen
- Über den Reiter „Grafik“ „Komprimieren“ auswählen
- Hier findet man verschiedene Einstellungen um das ausgewählte Objekt in seiner Dateigröße zu optimieren
- Klick auf OK und schon ist das Objekt in seiner Dateigröße verringert
Kopieren und Einfügen vermeiden
Bilder und Grafiken sollten, sofern möglich, immer über „Einfügen => Grafik => Grafik aus Datei“ eingefügt werden.
Wenn man Objekte per Kopieren&Einfügen oder sogar per Drag&Drop in seine Folien integriert, so legt PowerPoint ein “embedded OLE object” an, welches nicht komprimiert werden kann und zusätzliche, nicht benötigte, Informationen enthält.
Im Gegensatz dazu, ist es zwischen Folien besser zu Kopieren und Einzufügen. Also, befindet sich eine Grafik auf Folie 3 und Sie möchten diese wieder auf Folie 7 platzieren, dann sollte man die Grafik auf Folie 3 kopieren und auf Folie 7 einfügen. PowerPoint legt hierfür nicht immer eine Extra-Grafik an, sondern referenziert zu der Ursprungsgrafik.
Master-Folien überprüfen!
Auf keinen Fall vergessen sollte man die Master-Folien. Auch wenn man einige der Master-Folien nicht in seiner Präsentation nutzen sollte, steigt die Dateigröße an.
Auch Notizen können zu einer erhöhten Dateigröße führen. Hat man z.B. seine Notizen über Kopieren& Einfügen gefüllt und diese Notiz enthält eine Grafik, dann wird diese beim Präsentieren nicht mit in den Notizen angezeigt, sie führt aber zu einer erhöhten Dateigröße.
Nicht nur die Dateigrößen Ihrer PowerPoint Dateien werden reduziert, der Import in LECTURNITY profitiert ebenfalls von der reduzierten Dateigröße!
Haben Sie noch Tipps zur Reduzierung der Dateigröße? Lassen Sie es mich wissen, ich werde alle Tipps hier ergänzen.
Don't forget your customers!
E-Learning an deutschen Hochschulen und die Integration neuer Medien in die klassische Lehre erfolgt meistens über E-Learning Projekte. Hier entwickeln Lehrpersonen Rahmenbedingungen, die nicht selten nur auf Ihre Erfahrungen hin und für Ihre Seminare geschaffen werden, ohne einen langfristigen Veränderungsprozess anzustossen.
Der „moderne“ Student, auch „Digital Native“ genannt, wird oft als „medienaffin“ bezeichnet und somit selten in den Veränderungsprozess – den den E-Learning Integration mit sich bringt und mit sich bringen muss – eingebunden. Doch viele Studien haben gezeigt, dass der – nennen wir ihn hier „Netaffine Student“ – uns bekannte Student wahrlich medienaffin ist! Jedoch darf man Medienkompetenz nicht mit Medienaffinität! Der Umgang mit Web 2.0-Tools ist tatsächlich für den Großteil der Studierenden kein Problem, jedoch wie steht es um eine E-Learning Infrastruktur?
Im breiten Maße nutzen die Studierenden an den deutschen Hochschulen die E-Learning Möglichkeiten lediglich als Dokumentenbasis – zusätzliche Vorlesungs- oder Seminarunterlagen werden geladen und lokal für die persönliche Nachbereitung gespeichert. Die Technologie hat aber einen weit aus höheren Stand erreicht und auch die Forschung der Didaktik der computerünterstützten Lehre haben in den letzten Jahren große Errungenschaften gebracht. Jetzt gilt es den „Netaffine Student“ in die Prozesse einzubinden und „e-Learning affine“ zu machen um so die Medienkompetenz „on the fly“ zu stärken.
Am einfachsten und nachhaltigsten lässt sich dies durch die Einbindung in E-Learning Projekte ermöglichen. Also eine „bottom up“ Strategie, die die Studierenden von Beginn an in die neuen Prozesse einbindet. Durch die Erprobung der einzelnen Lehrmodule aus den E-Learning Projekten entsteht bei den Studierenden der Wunsch nach einer flächendeckenden Verbreitung der neuen Technologie in andere Bereiche und Fächer. Die Studierenden wirken demnach nachhaltig als Motor um die Motivation zur Schaffung solcher Angebote bei den Lehrenden zur Schaffung zu stärken. Dadurch entsteht ein einfaches Marktprinzip, mit sich wechselseitig determinierenden Angebot von E-Learning und der Nachfrage danach auf Seiten der Studierendenschaft.
Kooperatives Lernen mit Vorlesungsaufzeichnungen
Marc Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des elsa der Leibniz Universität Hannover, erläutert in seinem Vortrag zur Delfi 2009 die Möglichkeiten des kooperativen Lernens mit Vorlesungsaufzeichnungen.
Dabei stellt er drei didaktische Szenarien vor, die sich für kooperatives Lernen mit Vorlesungsaufzeichnungen empfehlen - oder auch nicht. Denn nicht jedes in der Literatur entwickelte Szenario für eLectures lässt sich auf eine kooperative Lernumgebung adaptieren. Durch eigene Erfahrungen und Evaluationen wird gegen Ende des Vortrags ein Ergebnis für ein "gutes" kooperatives Lernszenario geliefert.
Aber sehen Sie selbst:
Youtube Link (nicht vollständig)
Stream der Leibniz Universität Hannover (vollständiger Vortrag)
Der effektive Einsatz von Vorlesungsaufzeichnungen
Zu Anfang kritisch beäugt, sind Vorlesungsaufzeichnungen heute ein wichtiger Bestandteil der akademischen Lehre. In den USA und zunehmend auch in Europa gibt es aufgezeichnete Vorlesungen, die wenige Tage nach der Online-Publizierung bereits über 1 Mio. Zuhörer verzeichnen. Professoren werben damit für ihre Veranstaltungen - vielfach ist dies inzwischen wichtiger als eine Publikation in einem wissenschaftlichen Journal.
Die einfache und schnelle Erstellung von Lerninhalten, die große Flexibilität und die hohe Akzeptanz bei den Studierenden haben für den Durchbruch gesorgt. Wesentliche Fortschritte bei der technischen Entwicklung und die gesteigerte Usability aktueller Tools haben diese Entwicklung forciert. Vieles spricht für Vorlesungsaufzeichnungen: Lerninhalte lassen sich leicht und schnell erstellen, neue Lernformen entstehen, die Studienorganisation wird flexibler, und nicht zuletzt schätzen es Studierende, wenn Vorlesungen aufgezeichnet werden, weil das ihnen das Leben – also das Lernen – einfacher macht.
Der effektive Einsatz von Vorlesungsaufzeichnungen im regulären Universitätsbetrieb bedarf jedoch einiger Vorüberlegungen um einen bestmögliches Ergebnis des Lerners zu erreichen. Hier ein paar Gedanken, die zumindest bei jedem Einsatz von Vorlesungsaufzeichnungen beachtet werden sollten:
Ermöglichen Sie individuelle Lernpfade und –logiken:
Je nach Szenario sind nur Teile der Aufzeichnung relevant. Daher ist es von besonderer Bedeutung für den Lerner, schnell an die gewünschte Stelle der Aufzeichnung zu kommen und nicht erst einen linearen Lernpfad komplett zu durchlaufen. Ermöglichen Sie dem Lerner durch volle Retrieval-Fähigkeit an sein gewünschtes Ziel zu kommen und unterstützen Sie somit die persönliche Flexibilität des Lerners.
Bleiben Sie konsistent:
Die Konzentration des Lerners muss auf dem Inhalt liegen. Dies ermöglichen Sie durch Konsistenz in der Terminologie, einer gleichbleibenden Navigation und auch durch ein Layout, das sich an Standards (Usability/Accessability) orientiert. So ermöglichen Sie, dass die Zuhörer ihre mentale Kapazität auf den Inhalt richten.
Bieten Sie Vorlesungsaufzeichnungen als ergänzendes Material an:
Vorlesungsaufzeichnungen als Parallel-Instanz neben Übungen/Tests und Tutorien bieten den erwünschten Mehrwert. Die isolierte Bereitstellung von Vorlesungsaufzeichnungen im universitären Bereich kann dazu führen, dass sich Lerner auf Vorlesungsaufzeichnungen verlassen und den Stoff erst kurz vor Klausuren lernen. Vorlesungsaufzeichnungen als ergänzendes Material dienen als vertiefendes Element und verstärken den „Outcome“ Ihrer Lerner.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Vorlesungsaufzeichnungen gemacht?
Was sind Fallstricke und welche Überlegungen sind ein absolutes Muss?
Ich würde mich über eine rege Diskussion freuen.
Dieser Beitrag wird sukzessive um weitere Tipps ergänzt. Über den „Permalink“ unterhalb des Beitrags, können Sie diesen als Lesezeichen setzen.
LECTURNITY Webinar: Fragen und Antworten
Mein Kollege Tom Holliday aus London/England hat vor kurzem ein LECTURNITY Webinar gehalten und dabei Fragen festgehalten und in seinem Blog beantwortet. Ich bin so frei, die Fragen und Antworten frei zu übersetzen. Das Webinar wurde noch mit Version 3 gehalten, sollte sich für Version 4 etwas geändert haben, so werde ich das gesondert ergänzen:
Kann der LECTURNITY SCORM-Export mit SharePoint Learning Kit (SLK) LMS kommunizieren?
Ja! SLK unterstützt SCORM 2004 und LECTURNITY unterstützt SCORM 1.3. Diese SCORM Versionen sind zueinander kompatibel.
Welche Konfigurationsoptionen gibt es für den Flash-Export?
Version 3:
- An das Corporate Design anpassbarer Player
- Slidestar-Export
- Player für mobile Player
- Konfigurierbare Auflösung
- Audio- und Clip-Bitraten
- Clip-Position (über Folien/Seiten oder im Video-Fenster)
- SCORM-Export inklusive Eingabe der Metadaten
- Automatische Wiedergabe beim öffnen Ja/Nein
- Abwärtskompatibilität bis Flash-Version 6
Ergänzungen Version 4:
- Neuer Flash-Player mit Volltextsuche und Unterstützung von Texterkennung bei Bildschirmaufnahmen
Ist es möglich bei einer sehr langen Frage einen Zeilenumbruch zu setzen?
Hierbei muss der Zeilenumbruch händisch angelegt werden. Fügen Sie für die erste Zeile einen normalen Text ein und die Frage selbst ist dann der umgebrochene Teilsatz.
Ist es möglich ein Video direkt von einer DVD zu importieren oder muss es sich um ein eigenständiges Video für den Import handeln?
Direkter Import von einer DVD ist nicht möglich. Speziell aufgrund von Digital Rights Management (DRM) können wir diese Option nicht implementieren. Es empfiehlt sich, dafür ein externes „DVD-Rip“-Programm zu Nutzen und das Video mit einem geeigneten Codec (z.B. Divx, XVID, …) zu komprimieren.
Kann der LECTURNITY Player auf einem Server für mehrere Anwender eingesetzt warden?
Nein! Der LECTURNITY Player muss auf jedem Arbeitsplatz extra installiert werden. Der Player ist aber sehr klein und lässt sich hier schnell laden.
Ist der LECTURNITY SCORM-Export mit Moodle kompatibel?
Ja! Moodle unterstützt wie LECTURNITY den SCORM-Standard 1.3. Jedoch unterstützt Moodle nicht die Funktion “Sequencing” von SCORM 1.3.
Wir verfügen über ein Trainnigs-Programm auf Basis von PowerPoint. Bieten Sie auch Content-Produktion anhand von LECTURNITY an? Können Sie High-Quality Content für den kommerziellen Gebrauch herstellen?
Wir realisieren sehr kleine Projekte mit nur wenigen Tage Laufzeit ebenso engagiert wie große Projekte mit bis zu 70 Mitarbeitern und Laufzeiten von mehr als einem Jahr. Auch mit LECTURNITY erstellen wir individuellen Content auf bestem Level.
Können die Antworten eines Tests in einen Moodle Kurs importiert werden, so dass die individuellen Ergebnisse eines Lerner erfasst werden?
Die Antworten selbst – z.B. eingegebener Text bei einer Freitextantwort – können nicht importiert werden, aber das Ergebnis jedes Lerners wird über die SCORM Schnittstelle an Moodle gesendet, so das Sie eine Auswertung der Tests vorliegen haben.
Kann man fertige Aufnahmen direkt aus LECTURNITY heraus in eine LMS hochladen?
Beim Export ist es möglich direkt einen Server-Upload vorzunehmen. Bei vielen LMS ist es aber nötig einen SCORM-Kurs über die Oberfläche des LMS zu erstellen, so dass nicht automatisch ein Kurs erstellt werden kann.
Wo werden Projektdateien und Exporte gespeichert?
Man kann das Stammverzeichnis und auch das Exportverzeichnis jederzeit selbst bestimmen und ändern. Speziell beim Export empfiehlt es sich eine individuelle Ordnerstruktur anzulegen, um seinen eigenen Workflow zu unterstützen.
In welchen Sprachen ist LECTURNITY verfügbar?
Deutsch und Englisch
Muss man jedesmal eine PowerPoint Datei importieren um eine Bildschirmaufnahme durchzuführen?
Seit Version 4 ist es möglich eine Bildschirmaufnahme ohne einen PPT-Import zu machen. Dabei sind auch zusätzliche Funktionen verfügbar:
- Texterkennung aller aufgenommen Objekte für eine einfache Suche über die komplette Bildschirmaufnahme
- Automatische Strukturierung der Bildschirmaufnahme anhand von Mausaktivitäten
Wird bei einer Bildschirmaufnahme auch Audio aufgenommen? Z.B. bei einer Aufnahme eines Video-Clips?
LECTURNITY nimmt jegliches Audio einer „externen“ Quelle (z.B. Mikrofon, Line-In, …) auf. Sollten Sie ein Video mit Audio aufnehmen, so wird das Audio nicht mit aufgezeichnet. Es ist aber möglich Audio-Dateien nachträglich in LECTURNITY zu importieren.
Welche Export-Formate unterstützt LECTURNITY?
- Flash
- Real-Media
- Windows-Media
- LECTURNITY Präsentationsdokument
- MPEG-4 (iPod, Podcast, …)
- Slidestar-Upload
Gibt es einen .FLV-Export?
Wenn Sie eine Bildschirmaufnahme im Flash-Format exportieren, dann wird auch eine .FLV generiert.
Gibt es weitere Fragen? Einfach einen Kommentar schreiben und ich werde die Fragen in diesem Blog-Beitrag sukzessive ergänzen.
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